Feuerwehreinsätze: Zahlreiche umgestürzte Bäume
Nur drei Woche nach Sturmtief „Xavier“ warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) zum Wochenende erneut vor schweren Sturm- und Orkanböen. "Herwart" und "Grischa" sollten in der Nacht zum Sonntag über Deutschland hinwegfegen und Böen bis zu 110 Kilometer pro Stunde mitbringen. Die ersten Ausläufer machten sich bereits am Samstag mit Temperaturstürzen bemerkbar. Gegen 4:30 Uhr wurden am Sonntag schließlich die ersten unwetterbedingte Notrufe in der regionalen Leitstelle Neubrandenburg verzeichnet. So mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Plasten auf die B194 ausrücken, um Höhe Varchentin einen umgestürzten Baum zu beseitigen. Von nun lief der Notruf nahezu im Minutentakt bei der Feuerwehr auf. Zahlreiche Bäume und dutzende Äste blockierten die Fahrbahnen. Schwerpunkte wurden auf der B198 bei Darze und Vipperow sowie zwischen Möllenhagen und Lehsten verzeichnet. Zudem wurde in Röbel, in der Clara-Zetkin-Straße, ein Fahrradschuppen weggeweht und auf der B198 bei Vipperow ein großes Straßenschild aus der Verankerung gerissen. Größere Schäden gab es bei Stuer. Hier sind mehrere Bäume auf Ferienhäuser gestürzt. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.