
Jagdminister Dr. Till Backhaus blickt zufrieden auf das Förderjahr 2023 zurück und bedankt sich bei den Jägerinnen und Jägern für ihre Leistungen.
„Gemeinsam ist es gelungen, die Afrikanische Schweinepest in MV zu tilgen. Das ist in Deutschland und Europa einzigartig. Dafür bin ich sehr dankbar, denn das Engagement der Jägerinnen und Jäger war für mich nicht selbstverständlich. Es ist ebenfalls gelungen, einen gesunden und artenreichen Wildbestand im Land zu erhalten. Dies ist und bleibt auch weiterhin unser gemeinsames Ziel.
Wir haben den Jägern im Land insgesamt rund 479.000 Euro Zuwendungen aus Mitteln der Jagdabgabe ausgezahlt. Davon hat der Landesjagdverband etwa 312.000 Euro für seine eigenen Projekte erhalten. Einer der finanziellen Schwerpunkte waren erneut das Jagdhundewesen und die Förderung der Kitzrettung mithilfe von Drohnen. Brauchbare, aber auch mit Westen gegen Angriffe von Wildschweinen geschützte Jagdhunde sind bei der Jagdausübung unerlässlich. Ich möchte an dieser Stelle auch klarstellen, dass diese Förderung allen Jägerinnen und Jägern, nicht nur Verbandsmitgliedern, in Mecklenburg-Vorpommern zugutekommen kann und soll“, so der Minister.
Das Ministerium wird auch im kommenden Jahr die Kosten der Versicherung für anerkannte Schweißhundeführer tragen, erklärt Backhaus.
„Diese ehrenamtliche, unbezahlbare und gleichzeitig unerlässliche Arbeit möchte ich in jedem Fall auch künftig unterstützen, denn sie trägt erheblich dazu bei, leidende Kreaturen weidgerecht zu erlösen."
Hintergrund:
Mit dem Erwerb des Jagdscheins in Mecklenburg-Vorpommern entrichtet jede Jägerin und jeder Jäger neben eine Verwaltungsgebühr auch die Jagdabgabe. Diese Jagdabgabe steht der obersten Jagdbehörde zu. Sie wird zur Förderung des Jagdwesens verwendet. Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick zur Höhe der finanziellen Förderung, die im Jahr 2023 durch das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt gewährt wurde.